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	<title>Wahl-Blog.com &#187; Religion</title>
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		<title>Tausende demonstrierten gegen Papst-Besuch</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 19:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehrere tausend Menschen protestierten am Donnerstag gegen den Papst-Besuch. Vor allem die Einladung des Papstes im Bundestag reden zu dürfen, empörte viele Menschen Deutschlandweit. Am Potsdamer Platz trafen sich die Demonstranten zu einer Kundgebung, bei der Transparente mit Sprüchen wie &#8220;Keine Macht den Dogmen&#8221; und &#8220;Pope, go home&#8221; getragen wurden. Auch auf die in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mehrere tausend Menschen protestierten am Donnerstag gegen den Papst-Besuch. Vor allem die Einladung des <strong>Papstes im Bundestag</strong> reden zu dürfen, empörte viele Menschen Deutschlandweit. Am Potsdamer Platz trafen sich die Demonstranten zu einer Kundgebung, bei der Transparente mit Sprüchen wie &#8220;Keine Macht den Dogmen&#8221; und &#8220;Pope, go home&#8221; getragen wurden. Auch auf die in den vergangenen zwei Jahren aufgedeckten und durch die Kirche vertuschten Missbrauchsfälle, wiesen etliche der mitgeführten Plakate hin. &#8220;Die katholische Kirche ist eine teuflische Organisation, die mein Leben in der Jugend stark eingeschränkt hat&#8221;, erklärte der Berliner Lutz Meyer, den Grund seines Protestes gegen den Besuch des Kirchenoberhaupts. &#8220;Ein Anti-Demokrat hat nichts vor dem Parlament verloren&#8221;, beschwerte sich ein anderer Demonstrant über die Redeeinladung an den Papst. Von den meisten in Berlin protestierenden Papst-Gegnern wird die katholische Kirche als unmenschlich und antidemokratisch empfunden. Zu starr und eingeschränkt reagieren die Kirchenvertreter, auch auf die Forderung ihrer Gläubigen, nach mehr Mitspracherecht, Transparenz und Offenheit gegenüber Andersdenkenden. Die sich häufenden Demonstrationen gegen die Politik des Vatikan, die auch schon in Spanien den Besuch des Papstes überschatteten zeigen, dass die Zeit in der die Kirche eine gemeinschaftsstiftende Rolle spielte, wohl endgültig passe&#8217; ist. &#8220;Gottlos glücklich&#8221;, war dann auch auf etlichen T-Shirts der Berliner an diesem Tag zu lesen.</p>
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		<title>Schwieriger Papstbesuch in Spanien</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 14:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der viertägige Besuch des Papstes in Spanien wurde begleitet von scharfen Protesten gegen dessen hohen Kosten und gegen die rigide Sexualmoral der katholischen Kirche. Rund 4000 Menschen zogen demonstrierend durch Madrid, wobei es teilweise zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern des Papstbesuches und der Polizei kam. Die Menschen in Spanien leiden derzeit unter einer hohen Arbeitslosenquote [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der viertägige Besuch des<strong> Papstes in Spanien</strong> wurde begleitet von scharfen Protesten gegen dessen hohen Kosten und gegen die rigide Sexualmoral der katholischen Kirche. Rund 4000 Menschen zogen demonstrierend durch Madrid, wobei es teilweise zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern des Papstbesuches und der Polizei kam. Die Menschen in Spanien leiden derzeit unter einer hohen Arbeitslosenquote von rund 20 Prozent, was zu Unverständnis über die hohen Kosten für die Sicherheitsvorkehrungen des Papstbesuches führt. Diese belaufen sich auf über 50 Millionen Euro. Diese sollen allerdings, nach Angabe der Organisatoren, durch Besuchereinnahmen gedeckt sein. Papst Benedikt der XVI. warnte in seiner Rede an die versammelten Gläubigen vor &#8220;modischen Ansichten&#8221; und &#8220;der Verleugnung des Reichtums des Glaubens&#8221;. Weiterhin kritisierte er die zu große Fokusierung auf wirtschaftliche Belange und das Modell der &#8220;selbstregulierenden Wirtschaft&#8221;, dass nicht funktionieren können. Dabei sprach er auch die akuten Probleme in Spanien an. Benedikt: &#8220;Viele junge Menschen blicken besorgt in die Zukunft, weil sie Arbeit suchen, ihren Job verloren haben oder in prekären oder unsicheren Beschäftigungsverhältnissen stehen&#8221;. Er ermahnte die Menschen trotzdem nicht den &#8220;überall wartenden Versuchungen zu erliegen&#8221;.</p>
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		<title>Christen gegen Muslime &#8211; Glaubenskrieg fordert wieder Menschenleben</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 10:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Medienwirksamen Verbrennung eines Koran-Buches in den USA, durch den umstrittenen Pastor Terry Jones und seine Anhänger, ist es in den vergangenen Tagen zu heftigen, gewalttätigen Protesten in Afghanistan gekommen. Dabei wurden am Wochenende in Kandahar mindestens 81 Personen verletzt. Dort riefen aus Anlass der Koranverbrennung, verschiedene religiöse Gruppierungen zu Protesten gegen die USA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach der Medienwirksamen <strong>Verbrennung eines Koran-Buches</strong> in den USA, durch den umstrittenen Pastor Terry Jones und seine Anhänger, ist es in den vergangenen Tagen zu heftigen, gewalttätigen Protesten in Afghanistan gekommen. Dabei wurden am Wochenende in Kandahar mindestens 81 Personen verletzt. Dort riefen aus Anlass der Koranverbrennung, verschiedene religiöse Gruppierungen zu Protesten gegen die USA auf. Die friedlich begonnene Demonstration zog zum UN-Gebäude in Kandahar. Dort versuchten vereinzelte Demonstranten die Absperrungen zu überwinden und konnten nur durch massiven Polizeieinsatz daran gehindert werden. Die afghanischen Behörden gehen davon aus, dass sich eine Gruppe namens &#8220;Feinde des Volkes&#8221; unter die Demonstranten gemischt und ständig versucht hat, die Menge zu Gewalttätigkeiten aufzustacheln. Dabei wurden mehrere Privathäuser, Regierungsgebäude und Fahrzeuge in Brand gesteckt und teilweise zerstört. Bereits am Freitag hatte es in Masar-i-Scharif gewalttätige Proteste gegen die Koranverbrennung gegeben, bei denen sieben UN-Mitarbeiter getötet worden waren. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach den Angehörigen sein Beileid aus und versprach, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Vorfälle aufzuklären. Derweil gab Pastor Jones gegenüber der Presse an, sich nicht verantwortlich für die Eskalation der Gewalt zu fühlen. Er forderte die UNO und die USA auf, &#8220;zu reagieren&#8221;. Jones: &#8220;Die Zeit ist gekommen, den Islam zur Verantwortung zu ziehen&#8221;. Dies zeigt wieder einmal deutlich, dass der Einfluss jedweder religiöser Fundamentalisten, ein ausschließlich negativer ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um, in diesem Fall provozierende christliche, oder mit Gewalt reagierende muslimische Fundamentalisten handelt. Schädlich für den Frieden sind ganz offensichtlich beide Gruppen gleichermaßen.</p>
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		<title>Papst &#8220;erlaubt&#8221; Kondome</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 17:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In &#8220;begründeten Einzelfällen&#8221;, will der Vatikan zukünftig die Benutzung von Kondomen &#8220;erlauben&#8221;. Und damit die Euphorie nicht zu hohe Wellen schlägt, schiebt Papst Benedikt der XVI. noch als Beispiel die Prostitution hinterher. Damit versteht dann auch der Dümmste, dass es sich bei Sexualakten, die nicht der Fortpflanzung dienen, um eine &#8220;natürlich nicht &#8230; wirkliche und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In &#8220;begründeten Einzelfällen&#8221;, will der Vatikan zukünftig die Benutzung von Kondomen &#8220;erlauben&#8221;. Und damit die Euphorie nicht zu hohe Wellen schlägt, schiebt Papst Benedikt der XVI. noch als Beispiel die Prostitution hinterher. Damit versteht dann auch der Dümmste, dass es sich bei Sexualakten, die nicht der Fortpflanzung dienen, um eine &#8220;natürlich nicht &#8230; wirkliche und moralische Lösung&#8221; im Sinne des Christentum handelt. Vor einem halben Jahr hatte der Papst, ausgerechnet während seiner Reise durch Afrika, wo 28 Millionen Menschen bereits an Aids leiden und durch fehlende medizinische Versorgung in den kommenden Jahren auch daran sterben werden, die Benutzung von Kondomen für Katholiken mit den Worten: &#8220;Man kann das Aids-Problem nicht durch die Verteilung von Kondomen regeln. Ihre Benutzung verschlimmert vielmehr das Problem&#8221; abgelehnt. Das perfide an der Situation ist, dass die katholische Kirche in Afrika mit europäischen Spenden bezahlte Hilfsprojekte unterhält, die zeitgleich immer auch an Missionierung gekoppelt ist. Die fehlende Bildung der auf diese Hilfe angewiesenen Menschen, lässt sie alles was ihnen von den katholischen Priestern vor Ort erzählt wird, wörtlich nehmen. Während hier in Europa das Kondomverbot mit einem Achselzucken ignoriert wird, halten sich die Menschen trotz des inzwischen verbreiteten Wissens um die Gefahr daran, weil sie Angst vor den angedrohten Höllenqualen nach dem Tod haben. Es waren die weltweiten Proteste gegen die öffentliche Äußerung des Papstes, die ihn gezwungen hat, diese halbherzige Zugeständnis an die Menschlichkeit zu machen.</p>
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		<title>Wulff tritt vor dem türkischen Parlament für die Religionsfreiheit ein</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 14:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bundespräsident Christian Wulff ist das erste deutsche Staatsoberhaupt, das vor einem türkischen Parlament sprechen durfte. In seiner Rede betonte Wulff, dass die türkischen Einwanderer Deutschland vielfältiger gestaltet haben und trotz vereinzelt noch vorhandener Integrationsschwierigkeiten, längst ein wichtiger Teil der deutschen Gesellschaft sind. Außerdem forderte er Religionsfreiheit nicht nur für deutsche Muslime, sondern auch für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Bundespräsident <a href="http://www.wahl-blog.com/bundesprasidentenwahl-wulff-10-bundesprasident/">Christian Wulff</a> ist das erste deutsche Staatsoberhaupt, das vor einem türkischen Parlament sprechen durfte. In seiner Rede betonte Wulff, dass die türkischen Einwanderer Deutschland vielfältiger gestaltet haben und trotz vereinzelt noch vorhandener Integrationsschwierigkeiten, längst ein wichtiger Teil der deutschen Gesellschaft sind. Außerdem forderte er Religionsfreiheit nicht nur für deutsche Muslime, sondern auch für die Minderheit der Christen in der Türkei: &#8220;Die Religionsfreiheit ist Teil unseres Verständnisses von Europa als Wertegemeinschaft&#8221; Und so wie Muslime in Deutschland ihren Glauben &#8220;in würdigem Rahmen praktizieren&#8221; können, fordere er das gleiche Recht für Christen in den islamischen Ländern: &#8220;Gleichzeitig erwarten wir, dass Christen in islamischen Ländern das gleiche Recht haben ihren Glauben öffentlich zu leben, theologischen Nachwuchs auszubilden und Kirchen zu bauen.&#8221; In der Türkei gibt es immer wieder nationalistische Bestrebungen, die das Christentum als Gefahr für die Einheit des Landes sehen und fordern, diesen nicht als dem Islam gleichwertig anzuerkennen. Angesichts der Geschichte des Christentums lässt sich das auch schlecht bestreiten. Allerdings geht diese Gefahr von jeder Religion aus, so dass ein friedliches Nebeneinander der verschiedenen Religionen noch am ehesten durch eine Beschneidung der Rechte aller Religionen gewährleistet werden kann.</p>
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		<title>Erster islamischer Studiengang geplant</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 18:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An der Universität Tübingen in Münster, sollen erstmals in Deutschland islamische Religionslehrer und Imame ausgebildet werden. Dafür entsteht hier ein Zentrum für Islamstudiengänge. Bundesbildungsministerin Annette Schavan begrüßte diese Entwicklung: &#8220;Ich bin davon überzeugt, die Einrichtung von Fachbereichen für theologisch orientierte islamische Wissenschaften ist ein weiteres Kapitel der Geschichte der theologischen Wissenschaft in Deutschland&#8221;. Ihrer Überzeugung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">An der Universität Tübingen in Münster, sollen erstmals in Deutschland islamische Religionslehrer und Imame ausgebildet werden. Dafür entsteht hier ein Zentrum für <strong>Islamstudiengänge</strong>. Bundesbildungsministerin Annette Schavan begrüßte diese Entwicklung: &#8220;Ich bin davon überzeugt, die Einrichtung von Fachbereichen für theologisch orientierte islamische Wissenschaften ist ein weiteres Kapitel der Geschichte der theologischen Wissenschaft in Deutschland&#8221;. Ihrer Überzeugung nach wird auf die Art nicht nur der Glauben bewahrt, sondern auch ein Übertritt des Islams in die Moderne bewirkt. Dabei würde die Universität als Ort kritischer Auseinandersetzung mit der Historie unterstützend beitragen. 500 Studienplätze werden dafür vorerst zur Verfügung gestellt. &#8220;Die eingerichteten Studienzentren sind ein wesentlicher Beitrag zur Integration von Muslimen&#8221;, glaubt Frau Schavan. Das stimmt vielleicht sogar. Aber vor allem ist es ein wichtiger Beitrag für die Festigung religiöser Glaubensgemeinschaften in Deutschland. Und der Bedarf daran sinkt von Jahr zu Jahr.</p>
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		<title>Viel Wirbel um Rede zum Tag der deutschen Einheit</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 17:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
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		<description><![CDATA[Christian Wullfs Integrationsrede, in der er den Islam als Teil der deutschen Gesellschaft bezeichnet hat, hat für viel Wirbel gesorgt. Edmund Stoiber (CSU) kritisierte gegenüber der &#8220;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8221;, Wullfs Äußerung über die Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland sei zu kurz gefasst, da das Christentum die deutsche Kultur geprägt habe und Integration auch bedeutet, sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.wahl-blog.com/bundesprasidentenwahl-wulff-10-bundesprasident/">Christian Wullfs</a> Integrationsrede, in der er den Islam als Teil der deutschen Gesellschaft bezeichnet hat, hat für viel Wirbel gesorgt. Edmund Stoiber (CSU) kritisierte gegenüber der &#8220;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8221;, Wullfs Äußerung über die Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland sei zu kurz gefasst, da das Christentum die deutsche Kultur geprägt habe und Integration auch bedeutet, sich in die Leitkultur des Landes zu einzufügen. Auch Generalsekretär der CDU Hermann Gröhe beanstandet in einem Interview, dass Religionsfreiheit &#8220;keinen Rabatt&#8221; bedeutet, wenn es beispielsweise um die Gleichberechtigung von Mann und Frau gehe. Sein Kollege Alois Glück verlangte, die Muslime in Deutschland sollen sich nicht von der deutschen Gesellschaft abschirmen, sondern: &#8220;sich die Werte unserer christlich geprägten Kultur aneignen, ohne dass wir den Anspruch stellen, dass sie ihren eigenen Glauben aufgeben müssten&#8221;. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bemühte sich, die starken Kontroversen die durch die Rede des Bundespräsidenten ausgelöst wurden zu dämpfen, in dem sie darauf hinwies, das Wulff in seiner Rede zum Tag der Einheit lediglich deutlich gemacht habe, &#8220;dass die vom Islam vertretenen Werte mit unserem Grundgesetz übereinstimmen müssen. Es gilt bei uns das Grundgesetz, und nicht die Scharia&#8221;. Auch sie bezeichnete die christlich-jüdische als die &#8220;prägende Kraft unserer Kultur&#8221;. Im Gegensatz zu den Aussagen der CDU und CSU-Politiker, warfen SPD-Funktionäre wie Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit der CDU vor; &#8220;anders als ihr Bundespräsident nach wie vor nicht in der Realität angekommen&#8221; zu sein. Einzig der Grünen-Chef Cem Özdemir brachte das Problem auf den Punkt in dem er sagte, dass nicht die unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten, sondern die freiheitlich demokratischen Werte der Verfassung entscheidender Bezugspunkt für das Miteinander der hier lebenden Menschen ist.</p>
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		<title>Nobelpreis für Medizin vergeben &#8211; Kirche empört</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 15:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der diesjährige Nobelpreis für Medizin geht an den Briten Robert Geoffrey Edwards. Edwards entwickelte die In-Vitro-Fertilisation, bei der menschliche Eizellen in einem Reagenzglas befruchtet und anschließend in die Gebärmutter eingepflanzt werden. Fast zehn Prozent aller Paare weltweit sind von Unfruchtbarkeit betroffen und profitieren von dieser einfachen aber wirksamen Methode. Vier Millionen Kinder sind seitdem mithilfe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der diesjährige <strong>Nobelpreis für Medizin</strong> geht an den Briten Robert Geoffrey Edwards. Edwards entwickelte die In-Vitro-Fertilisation, bei der menschliche Eizellen in einem Reagenzglas befruchtet und anschließend in die Gebärmutter eingepflanzt werden. Fast zehn Prozent aller Paare weltweit sind von Unfruchtbarkeit betroffen und profitieren von dieser einfachen aber wirksamen Methode. Vier Millionen <a href="http://www.kinderbetreuung-suche.at/" target="_self">Kinder</a> sind seitdem mithilfe Edwards In-Vitro-Fertilisation entstanden. Dafür wurde er jetzt mit dem Nobelpreis geehrt. Allerdings findet das nicht in allen Kreisen Anklang. Der Vatikan hat die Vergabe des Preises an Robert Edwards heftig kritisiert. Nach Ignacio Carrasco de Paula, Leiter der päpstlichen &#8220;Akademie für das Leben&#8221;, trägt die Entwicklung des Preisträgers dazu bei, dass es einen Markt gäbe, auf dem Millionen an Eizellen verkauft werde und eine &#8220;Vielzahl von Kühlschränken mit Embryonen gefüllt&#8221; seien. Außerdem kritisiert er im Namen des Vatikans, dass viele der Eizellen und Embryonen, wie er sie nennt -gemeint sind die befruchteten Eizellen- aufgegeben werden und sterben. Dafür macht er den Erfinder verantwortlich und mokiert, dass künstliche Befruchtung viel zu teuer und keine &#8220;wirkliche Lösung&#8221; des Problems der Unfruchtbarkeit darstellt. Eine &#8220;wirkliche Lösung&#8221; bietet natürlich weder er, noch der Vatikan an. Glücklicherweise ist Glaube aber Privatsache. Und so können auch weiterhin Paare, die sonst Kinderlos blieben, ihren Kinderwunsch erfüllen.</p>
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		<title>Kirchenrecht vs. Staatsrecht</title>
		<link>http://www.wahl-blog.com/kirchenrecht-vs-staatsrecht/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 17:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vorliegenden Fall aus Deutschland, wurde jetzt zu Gunsten des Klägers entschieden. Einem ehemaligen Kirchenmusiker der katholischen Kirche war gekündigt worden, weil er nach der Trennung von seiner Frau eine neue Beziehung begonnen hatte. Seine bisherigen Klagen vor dem deutschen Arbeitsgericht und dem Bundesverfassungsgericht scheiterten, weil in Deutschland die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In einem dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vorliegenden Fall aus Deutschland, wurde jetzt zu Gunsten des Klägers entschieden. Einem ehemaligen Kirchenmusiker der katholischen Kirche war gekündigt worden, weil er nach der Trennung von seiner Frau eine neue Beziehung begonnen hatte. Seine bisherigen Klagen vor dem deutschen Arbeitsgericht und dem Bundesverfassungsgericht scheiterten, weil in Deutschland die Kirchen nicht verpflichtet werden, sich an das für alle anderen Firmen gültige Arbeitsrecht zu halten. Die Richter des Europäischen Gerichtshofes stellten das deutsche Kirchenrecht zwar nicht grundsätzlich infrage, widersprachen aber der von der katholischen Kirche vertretenen Ansicht, der betroffene Organist hätte mit der Unterschrift unter den Arbeitsvertrag ein &#8220;eindeutiges Versprechen&#8221; abgegeben, nach einer Trennung enthaltsam zu Leben. Gegen dieses Urteil kann die Bundesregierung binnen drei Monate Einspruch einlegen. Tut sie dies, wird das auf erheblichen Unmut in der Bevölkerung stoßen, da selbst die meisten Christen dieses Vorgehen ihrer Amtskirche nicht akzeptabel finden. Tut die Regierung nichts oder bestätigt der Europäische Gerichtshof bei einer weiteren Untersuchung das erste Urteil, wird eine Klagewelle auf die katholische Kirche zukommen, da das hier beanstandete Vorgehen nicht ungewöhnlich ist.</p>
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		<title>Ermittlung gegen die Vatikanbank</title>
		<link>http://www.wahl-blog.com/ermittlung-gegen-die-vatikanbank/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 13:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Gotti Tedschi ist der Chef der Vatikanbank (IOR). Die italienische Nachrichtenagentur ANSA gab jetzt bekannt, dass die Staatsanwaltschaft in Rom gegen ihn und einen weiteren Bankmanager wegen Verstoßes gegen das Geldwäschegesetz ermittelt. 23 Millionen Euro sollen laut ANSA von den Behörden beschlagnahmt worden sein. Tedeschie wird beschuldigt, bei verschiedenen finanziellen Transaktionen die tatsächlichen Namen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gotti Tedschi ist der Chef der Vatikanbank (IOR). Die italienische Nachrichtenagentur ANSA gab jetzt bekannt, dass die Staatsanwaltschaft in Rom gegen ihn und einen weiteren Bankmanager wegen Verstoßes gegen das Geldwäschegesetz ermittelt. 23 Millionen Euro sollen laut ANSA von den Behörden beschlagnahmt worden sein. Tedeschie wird beschuldigt, bei verschiedenen finanziellen Transaktionen die tatsächlichen Namen der Auftraggeber verschwiegen und sich somit der bewussten Geldwäsche schuldig gemacht zu haben. Außerdem wurde in dem Zusammenhang berichtet, dass die Vatikanbank unter einem Pseudonym Konten bei anderen Banken verwaltet, über die allein in den vergangenen zwei Jahren 180 Millionen Euro flossen. Normalerweise werden alle Gelder der katholischen Verbände auf der Vatikanbank verwaltet, die sich selbst &#8220;Institut für Religiöse Werke&#8221; nennt. In einer ersten Erklärung zeigt sich der Vatikan &#8220;erstaunt&#8221; über die Anschuldigung und versichert, einen; &#8220;klaren Willen zu völliger Transparenz der Finanztransaktionen des IOR&#8221;. Allerdings haben bereits frühere Ermittlungsverfahren gegen Mitarbeiter der Kirche in anderen Bereichen gezeigt, dass eine solche Transparenz seitens des Vatikan in der Regel erst erzwungen werden muss.</p>
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