FDP überarbeitet Steuerreform für NRW Wahl

Von Alex, 13. April 2010 19:41

Die FDP hat mit schlechten Umfragewerten in NRW zu kämpfen, daher wurde jetzt früher als erwartet ihr neues Steuerkonzept vorgestellt. Demnach soll der Steuerzahler um ca. 16 Milliarden Euro entlastet werden. Zusammengefasst sieht die Steuerreform folgendermaßen aus, der Grundfreibetrag bleibt weiterhin bei 8004 Euro. Der Eingangssteuersatz von 14 Prozent bleibt bei einem Einkommen bis 15.000 Euro. 25 Prozent werden bei einem Einkommen bis zu 35.000 Euro fällig, bis 60.000 Euro sind es dann 35 Prozent. Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent soll wie auch die Reichensteuer von 45 Prozent nicht angetastet werden. Durch die Veränderung der Steuersätze werden Geringverdiener und Verdiener mit mittlerem Einkommen etwas entlastet. Das Konzept wurde eine Woche früher als erwartet vorgelegt, da die Wahl in NRW entscheidend ist. Bei einer Niederlage von schwarz-gelb hätte die Koalition in Berlin keine Mehrheit im Bundesrat. Weiterhin soll die Buchführungspflicht erst ab einer Umsatzgrenze von 500.000 Euro statt bisher 350.000 Euro gelten. Ebenso bei der Gewinngrenze diese soll von 30.000 Euro auf 50.000 Euro angehoben werden. Österreich war hier Vorbild wo das Konzept der Gruppenbesteuerung schon praktiziert wird.

3 Antworten für “FDP überarbeitet Steuerreform für NRW Wahl”

  1. [...] dass die Wachstumskräfte gestoppt werden, für Wachstum wird seiner Ansicht nach die neue Steuerreform schon sorgen. Führende Wirtschaftsforschungsinstitute sehen die Regierung in der Pflicht die [...]

  2. [...] Sonntag“ äußert sich Guido Westerwelle zum gewünschten Wahlausgang am 9. Mai. Somit strebt die FDP ein Ergebnis von über 10 Prozent an. Glaubt man den aktuellen Umfragen, so scheint dies ein sehr [...]

  3. [...] rechnet damit das frühestens 2013 ein solcher Wert erreicht wird. Unterdessen wird weiter über die geplanten Entlastungen diskutiert, die FDP will keine weiteren Kompromisse machen. Der Union-Fraktionschef Volker Kauder [...]

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