Viele Jugendliche, die im Sommer ihre Schullaufbahn beendet haben, begannen heute mit ihrem ersten Ausbildungsjahr. Doch nicht alle Schulabgänger haben eine in ihrer Sicht geeignete Ausbildungsstelle gefunden. Dagegen stehen die Ausbildungsbetriebe, die immer noch Auszubildende suchen und oft unbesetzt bleiben. Dies erinnert mich an meine Ausbildungssuche zurück. Ich wollte einen Beruf, bei dem ich wenig Chancen hatte. Ich entschied mich schnell für eine andere, für mich geeignetere Ausbildung. Im Nachhinein bin ich über die damalige Entscheidung sehr froh. Auch im Freundesbereich kenne ich viele, die auch einen anderen Beruf erlernt haben. Auch die sind meisten darüber froh, weil der dann gewählte Beruf besser passt. Deshalb sollte man sich diese Schlagzeile zu Herzen nehmen. Oft gehen deshalb die Jugendlichen leer aus, weil sie sich für den falschen Ausbildungsberuf entscheiden. Und diverse Ausbildungsbetriebe kommen oft nicht an die Auszubildenden, weil dies keiner erlernen möchte. Alle Jugendliche, vor allem diejenigen, die mit der Berufswahl nicht ganz sicher sind, sollten sich auf mehrere Berufsarten bewerben. Dies kommt auch bei vielen Ausbildungsberufen an. Es zeigt die Vielseitigkeit eines Bewerbers. Sollte man sich zum Beispiel als Mechatroniker/in, Informatiker/in und Bürokaufmann/frau bewerben, zeigt dies ein weit gefächertes Interesse. Jetzt heißt es für alle immer noch suchenden Schulabgänger schnell sein um nicht noch ein Jahr mit dem Anfang der Ausbildung zu warten. Man kann auch noch etwas verspätet mit der Ausbildung beginnen. Ebenso gilt für die bevorstehenden Schulabgänger, die noch ein Jahr Schule vor sich haben, sich rechtzeitig mit der Berufsfindung auseinander zu setzen und Bewerbungen aufzusetzen. Eine Bewerbung ein Jahr im voraus kommt ebenso bei vielen Ausbildungsberufen an und wird sogar sehr gern gesehen. Und noch ein kleiner Tip. Nur aus Gründen, weil die Eltern dies so wollen oder ein Beruf mehr Geld bringt, sollte man diesen deshalb nicht wählen. Oft gibt es auch bei geringer vergüteten Berufen andere Vorzüge, mit denen man dann mehr verdienen kann.