Nach der skandalösen Selbstmordserie bei der chinesischen Firma Foxconn, verlangt einer ihrer größten Abnehmer, die Firma Apple, dass Foxconn seinen Mitarbeitern höhere und angemessenere Löhne zahlen soll. Auch wenn dies sicher nicht aus reiner Menschenliebe geschieht, es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Außerdem hat Apple bekannt gegeben, dass sie einen Teil der Gehaltserhöhungen für die Mitarbeiter übernehmen wollen, die am Bau ihres iPad beteiligt sind. Zusätzlich bekommt Foxconn einen höheren Anteil des erzielten Gewinns, als bisher geplant. Dadurch steigen die Arbeitskosten des iPad von 2,3% auf 3%, eine Summe, die für Apple kaum ins Gewicht fallen dürfte, da die Einnahmen pro Gerät circa 200 US-Dollar betragen werden. Für die Foxconn-Mitarbeiter bedeuten diese 0,7%, auf die Apple verzichtet, eine Gehaltssteigerung von zwanzig Prozent. Das nicht nur die Gehälter, sondern auch die Arbeitsbedingungen der Arbeiter unerträglich sind, wird hoffentlich von Apple und den anderen Abnehmern Foxconns ebenfalls angesprochen und geändert.