Hu Jintao und Barack Obama wollen Zusammenarbeit vertiefen

Hu Jintao, der Staatschef Chinas, war jetzt zu einem mehrtägigen Besuch in den USA. Trotz aller Differenzen haben sich die Regierungschefs beider Großmächte um eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen bemüht. Dabei versprach Hu Jintao auch, sich zukünftig um mehr Beachtung der Menschenrechte in seinem Land zu bemühen. In dem Bereich gebe es noch viel zu tun, erklärte er. Allerdings verwies er auch darauf, dass er die Definition der universellen Menschenrechte, wie sie Präsident Barack Obama vorschweben, so nicht teile. Auch machte er in mehreren Interviews klar, dass die USA und China völlig unterschiedliche Entwicklungen hinter sich haben und deshalb nicht für beide Länder der gleiche Maßstab angesetzt werden dürfe. Hu Jintao: „China erkennt die Universalität der Menschenrechte an und respektiert sie, aber zugleich denken wir, dass wir die verschiedenen nationalen Umstände hinsichtlich der Menschenrechte berücksichtigen müssen“. China sei noch immer „ein Entwicklungsland mit einer sehr großen Bevölkerung“. Barack Obama und Hu Jintao vereinbarten den Ausbau des Handels zwischen beiden Ländern und parallel dazu engere politische Kontakte als bisher. Obama: „Während es leicht ist, sich auf unsere Unterschiede zu konzentrieren, in der Kultur und in der Sichtweise, lassen Sie uns nie die Werte vergessen, die unsere Völker teilen“.

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