Stärkere Vernetzung von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft geplant

Um die Innovationsdynamik in Deutschland zu steigern, plant die Regierung den Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft stärker zu fördern. Um vorausschauend organisieren und agieren zu können, sollen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zukünftig häufiger bei der Planung der staatlichen Weichenstellung für die Wirtschaft beratend tätig werden. Bundeskanzlerin Merkel vermerkte in dem Zusammenhang, dass sie sich davon mehr Impulse für die Zukunft erhofft und technische Entwicklungen besser vorher gesehen werden können. In einem eigens dafür gedrehtem Video-Podcast sagt sie: „Mit dem Innovationsdialog werden wir ein hoffentlich kritisches, aber konstruktives Gremium haben, das uns bei unserer politischen Arbeit begleitet….Die Bundesregierung hält eine unabhängige Fachberatung für absolut unerlässlich, um beste Erfolge zu erzielen und die Steuergelder möglichst sinnvoll und zweckbestimmt einzusetzen.“ Der Regierung ist bewusst, dass nur durch neue, von Deutschland ausgehende Ideen, unser Land auf dem globalisierten Markt bestehen kann. Themen wie Klimawandel, Energieversorgung, Mobilität, Gesundheitsvorsorge und Pflege stehen zumindest bei der Bekanntmachung der gewünschten stärkeren Vernetzung im Vordergrund. Allerdings wird das wenig nützen, wenn die Regierung es nicht zeitgleich auch schafft, die Jugend Deutschlands für die Technologie und die dafür notwendige Bildung zu begeistern und zu fördern. Ohne eine gleichzeitige Mitnahme der Bevölkerung wird aus Deutschland eines der reichen Länder, in denen die Mehrheit der Menschen an der Armutsgrenze lebt.

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