120 Tote bei Pipelineexplosion in Kenia

Mindestens 120 Menschen wurde bei einer Pipeline-Explosion in Kenia getötet. Die Pipeline explodierte im Industriegebiet der kenianischen Hauptstadt Nairobi, das von einem dicht besiedelten Armenviertel umgeben ist. Bewohner hatten ein Leck in der Ölleitung entdeckt und versucht, das auslaufende Öl aufzufangen. Die sich entwickelnden Treibstoffgase explodierten und entfachten ein Feuer unter den umstehenden Menschen. Teile der Pipeline begannen im Anschluss an die Explosion zu brennen und entzündeten die umstehenden Hütten der dort lebenden Menschen. Diese bestehen zu großen Teilen aus leicht zerstörbarem Holz und Blech und brachen schnell zusammen. Nach Aussagen von Augenzeugen verbrannten viele Menschen, darunter auch Kleinkinder, bei lebendigem Leib. Einer der Anwohner, Francis Muendo, erzählte später der Nachrichtenagentur AFP: „Das Allerschlimmste war eine Frau, die mit ihrem auf den Rücken gebundenen Baby verbrannte.“ Außenminister Guido Westerwelle sprach den Menschen in Kenia im Namen Deutschlands sein tief empfundenes Beileid aus.

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