AKW-Laufzeit wohl um 10 Jahre verlängert

Nach einem Treffen der Koalitionsspitzen erklärte CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich zur Atomkraftwerkverlängerung: „Über 10 Jahre auf jeden Fall“ Schwarz-Gelb möchte sich aber noch nicht auf einen gesamten Zeitraum festlegen. Die grundsätzliche Frage, dass es Laufzeitverlängerungen geben wird, ist aber bereits entschieden. Die Entscheidung über die Laufzeitverlängerung sollte zusammen mit dem Energiekonzept im August vorgelegt werden. Im September wird sich der Bundestag voraussichtlich darüber beraten. Doch die CSU hält eine Zustimmung der Länder für längere Laufzeiten nicht für erforderlich. Ein Gutachten von Innen- und Justizministerium deutet darauf hin, dass ein Beschluss über längere Laufzeiten auch ohne die Länder geschehen könnte. Norbert Röttgen der Umweltminister hält eine Einbindung der Länder aber für sinnvoll, auch wenn dieser ebenfalls an moderaten Laufzeitverlängerungen festhält. Wegen der hohen Investition an der Erforschung von ÖKO-Energien ist eine Atomkraftverlängerung nicht zu umgehen, erklärt die CSU. Bayerns Umweltminister Markus Söder beruft sich auf den Koalitionsvertrag. „Für uns hängt das unmittelbar zusammen: Verlängerung der Laufzeiten ja – aber verbunden mit der Förderung der erneuerbaren Energien„, sagte Söder.

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