Bundeswehrverband kritisiert geplante Etatminderung

Der Bundeswehrverband hat jetzt eine Aussetzung des harten Sparkurses für den Verteidigungsetat gefordert. Der Verbandschef Ulrich Kirsch argumentierte gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“ damit, dass die derzeitigen Auslandseinsätze der Bundewehr nicht ausreichend finanziell unterstützt werden. Deutschland würde sich „ins Abseits stellen“, wenn die Truppenstärke der stationierten Soldaten unter 185.000 sinken müsste. Die im Rahmen der Bundeswehrreform geplante Verringerung der Truppenstärke kann zum jetzigen Zeitpunkt nur unter hohen Verlusten für das Ansehen Deutschlands in der Welt umgesetzt werden. Dies wäre „mit Blick auf unsere internationalen Verpflichtungen, … politisch nicht vertretbar“, so Kirsch. Auch der ehemalige Verteidigungspolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Bernd Siebert, hält die derzeitige Truppenstärke von 185.000 Soldaten für eine „Basiszahl“, die nicht weiter herabgesetzt werden sollte. Siebert: „Ich habe nicht den Eindruck, dass die Aufgaben geringer geworden sind und die Sicherheitslage besser geworden ist“.

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