Die Deutsche Sprache soll ins Grundgesetz

Zwei deutsche Vereine haben 46.000 Unterschriften gesammelt, um Deutsch als Sprache im Grundgesetz verankern zu lassen. Diese übergaben sie am heutigen Mittwoch an den Bundestagspräsidenten Norbert Lammert (CDU), der diesem Anliegen positiv gegenüber steht. Auch sein CSU-Kollege Hartmut Koschyk, macht sich für die deutsche Sprache im Grundgesetz stark: „Die deutsche Sprache ist das einigende Band unserer Nation“. Das angestrebte Ziel ist es, Artikel 22 des GG um den Satz: „Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch“ zu erweitern. Norbert Lammert begrüßte die Initiative, da ein solcher Passus im GG durchaus eine praktische Bedeutung in Fragen der Integration bekommen könnte. Nachteile erkennt er nicht, verweist aber darauf, dass 18 weitere europäische Staaten ihre Sprache in der jeweiligen Verfassung festgeschrieben hätten. Parlamentsgeschäftsführer der Grünen, Volker Beck, kritisierte die Initiative als Versuch der CDU, die „patriotische Karte“ zu spielen. Damit versucht die CDU die Stimmen Derer zu erhalten, die nicht willens oder in der Lage sind zu erkennen, wo die tatsächlichen Probleme bei teilweise mangelhafter Integration von Migranten liegen. Das die Amtssprache der Bundesrepublik deutsch ist, wurde längst in anderen Gesetzen festgelegt.

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