FDP fordert mehr Betriebskindergärten

Der Bedarf von sicherer Kinderbetreuung während der sogenannten Randzeiten steigt. In immer mehr Arbeitsbereichen wird die Bereitschaft zur Schichtarbeit vorausgesetzt. Viele Eltern sind deshalb gezwungen, sich eine Tagesmutter zu suchen. Einen anderen Weg fordert jetzt die FDP in Siegburg. Sie setzen auf eine stärkere Einbindung der Unternehmen, bei der Betreuung von Kindern. Dies bietet viele Vorteile. Zum einen, könnten gerade größere Firmen eine Kinderbetreuung passend zur vorgegebenen Arbeitszeit anbieten, zum anderen fällt für Eltern ein langer, zusätzlicher Weg vor und nach der Arbeit weg, wodurch sich auch die Bindung an den Betrieb verstärkt. Weiß die Leitung einer Firma, dass öfter unerwartete Überstunden anfallen können, kann die Betreuung im internen Kindergarten entsprechend organisiert werden. Dadurch werden Überstunden auch für Eltern ein kleineres Problem, was sich im Engagement für die Arbeit niederschlägt. Ingrid Rumland, Ortsvorsitzende der FDP in Siegburg, ist überzeugt, dass dies der richtige Weg ist um den Mangel an Kitaplätzen zu beheben. Dazu kommt, dass die Städte und Gemeinden nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung haben, um die geforderten Betreuungsplätze gewährleisten zu können. Rumland: „Wenn das öffentliche Geld nicht reicht, muss auch über neue Ideen nachgedacht werden, um die Unternehmen an den Kosten zu beteiligen.“ Geholfen wäre damit allen Beteiligten.

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