Gaza Blockade – Israel in Alarmbereitschaft

Nach der Attacke auf die türkische Flotte mit Hilfsgütern für den Gaza-Streifen, befürchtet Israel jetzt Ausschreitungen, seitens der islamischen Bevölkerung. Die israelische Polizei wurde in Alarmbereitschaft versetzt, der Zugang zu Moscheen wurde eingeschränkt und teilweise für Männer unter vierzig Jahren ganz gesperrt. Antizionistische Demonstrationen waren für ganz Israel angekündigt wurden, unter anderem in Beilin, wo palästinensische und israelische Organisationen gemeinsam jede Woche gegen die Blockade Gazas protestieren. Mit dieser Blockade sollen illegale Waffenlieferungen verhindert werden.

Gestern hat die israelische Marine ein weiteres Schiff mit Hilfsgütern aufgehalten. Nach bisherigen Angaben, kam es diesmal jedoch nicht zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Inzwischen demonstrieren nicht nur in Israel, sondern auch in der Türkei, dem Iran und Ägypten Menschen gegen die „Geiselhaft“ der Menschen im Gaza-Streifen durch Israel. Die türkische Regierung hat die Kooperation mit Israel auf ein Minimum beschränkt und auch aus den USA kommt immer häufiger die Forderung an Jerusalem, die Blockade zu beenden. Ein einseitiges Einlenken durch Israel kann es allerdings nicht geben, so lange die Israelis Raketenangriffe aus Gaza befürchten müssen. So schossen am Donnerstag den 03.06. wieder palästinensische Terroristen vier Kassam-Raketen auf Israel ab, die glücklicherweise keinen größeren Schaden anrichteten und Niemand verletzten. Die aktuellen Diskussionen zeigen, dass die Menschen weltweit immer weniger Verständnis für diesen, nicht enden wollenden, Konflikt haben. Es wird Zeit, eine dauerhafte, für alle Beteiligten annehmbare, Lösung zu finden. Dabei können beide Völker auf weltweite Hilfe rechnen. Noch.

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