Präsidentschaftskandidat Wulff ohne „Blankoscheck“

Der von CDU und FDP vorgeschlagene CDU-Politiker Christian Wulff ist mit seiner Nominierung bei zahlreichen FDP-Politikern auf Gegenwehr gestoßen. Vor allem der sächsische FDP-Chef Holger Zastrow hebt den von SPD und Grünen vorgeschlagenen Joachim Gauck hervor. Er habe „große Sympathien“ dem ersten Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen der DDR gegenüber. Damit ist Zastrow nicht allein. Auch aus Thüringen gibt es Kritik an dem Vorgehen der Schwarz-gelben Koalition. FDP-Generalsekretär Patrick Kurth sagte dem Spiegel, dass nur „CDU-Parteisoldaten“ zur Auswahl standen.

Um die Präsidentschaft muss sich der fast 51-jährige Jurist und Politiker Christian Wulff keine Sorgen machen. Die Wahl scheint sicher, da die Linkspartei Joachim Gauck nicht wählen will und somit eine Mehrheit des Pfarrers nicht möglich ist.

Geht es nach den Bundesbürgern, so sind laut einer neuen Emnid-Umfrage 41 Prozent für einen Bundespräsidenten Wulff. 83 Prozent hätten den zurückgetretenen Horst Köhler weiter als deutschen Präsidenten gesehen.

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