Gewalt in Libyen eskaliert

Der libysche Machthaber Muammar el Gaddafi ist weiterhin nicht bereit, den Forderungen nach seinem Rücktritt nachzukommen. Statt dessen verstärkt er den Druck auf die Demonstranten und versucht mit Gewalt, die wachsenden Unruhen zu unterbinden. Nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders soll dies in den Städten Ras Lanuf, Tobruk und Misrata gelungen sein. Dagegen geben Reporter von AFP an, dass Tobruk und Ras Lanuf weiterhin von Aufständischen kontrolliert werden. Sicher ist, dass Gaddafi und seine Anhänger mit Luftangriffen und Panzerfeuer auf die Machtübernahme der Regimegegener reagieren. Täglich kommen mehr Tote und Verletzte hinzu, deren Zahl jedoch aufgrund der unsicheren Lage in Libyen nur geschätzt werden kann. Ex-Justizminister Mustafa Abdel Dschalil erklärte sich am Wochenende auf einer ersten Sitzung in Bengasi, als Vertreter der Opposition zum „einzigen Repräsentanten Libyens“. Zeitgleich forderte Gaddafi die UNO auf, die Vorfälle im Land von einer Kommission untersuchen zu lassen. Inzwischen flüchten immer mehr Menschen vor der eskalierten Gewalt in Richtung Ägypten.

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