Gewaltsame Proteste in Berlin

Die Krise heißt Kapitalismus – Banken und Konzerne sollen zahlen“ – unter diesem Motto demonstrierten am vergangenen Samstag, nach Angaben des Netzwerkes Attac circa 15.000 Menschen in Berlin, gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Regierung. Teilweise vermummte Demonstranten warfen mit Steinen, Flaschen und einem Sprengsatz auf die Polizei vor Ort. Dabei wurden zwei Beamte durch den Sprengsatz schwer verletzt. Der Sprengsatz war ein manipulierter Feuerwerkskörper, der schwere Verbrennungen bei den Verletzten verursachte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen versuchten Totschlags gegen drei festgenommene Verdächtige.

Auch in Stuttgart demonstrieren 10.000 Menschen gegen den geplanten Sozialabbau der Regierung, durch die innerhalb der nächsten vier Jahre 86 Milliarden Euro eingespart werden sollen.

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