Hilfseinsatz für Somalia gefährdet

Der Hilfseinsatz um die Hungersnot in Somalia zu lindern, wurde bereits einen Tag nach dem Beginn der Luftbrücke von heftigen Kämpfen in der somalischen Hauptstadt Modadischu überschattet, bei denen 29 Zivilisten verletzt worden. Der Anlass war die Übernahme der Verkehrsknotenpunkte durch die Truppen der Afrikanischen Union, die nach eigenen Angaben dadurch die Versorgung der hungernden Bevölkerung unterstützen wollten. Nachdem die Soldaten der Afrikanischen Union ein Gebiet der Shebab-Miliz angegriffen hatten, kam es zu schweren Kämpfen, bei denen auch Maschinengewehre und Artillerie eingesetzt wurde. Schon seit mehr als drei Jahren sind 9000 Armeeeinheiten aus Burundi und Uganda in Somalia stationiert, um die derzeitige Übergangsregierung zu unterstützen, die bisher nur einen Teil des Landes unter Kontrolle bringen konnte. Wie ein Sprecher der Afrikanischen Union mitteilte, war es das Ziel des Angriffs, die Lebensmittellieferungen für die Flüchtlinge sicher zu stellen. Im vergangenen Jahr waren die Hilfsorganisationen in Somalia von den Rebellen gezwungen wurden, das von ihnen kontrollierte Gebiet zu verlassen. Durch die anhaltende Dürre in Afrika sind bereits 10.000 Menschen an Hunger gestorben. 12 Millionen Menschen droht hier in den nächsten Monaten der Hungertod.

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