Libyens Führung bietet Kooperation an

Wie Regierungschef Bagdadi el Mahmudi bekannt gab, ist die libysche Führung zu Verhandlungen mit der Opposition des Landes bereit. „Wir sind bereit, ohne Bedingungen zu verhandeln“ versprach Mahmudi im Interview mit der französischen Tageszeitung „Le Figaro“. Notfalls würde dies auch ohne den Machthaber Muammar el Gaddafi möglich sein. Als Bedingung nannte der Regierungschef eine vorübergehende Waffenruhe: „Wir wollen lediglich, dass die Bombenangriffe aufhören und dass man in einem ruhigen Klima sprechen kann“. Der französische Verteidigungsminister Gérard Longuet, macht die Einstellung des Luftangriffes davon abhängig, dass erste Gespräche mit den Rebellen stattfinden. Longuet: „Wir hören zu bombardieren auf, sobald die Libyer unter sich reden und die Soldaten aller Lager in ihre Kasernen zurückkehren“. Zwar habe es bereits erste Kontakte gegeben, doch echte Verhandlungen sind bisher noch nicht aufgenommen wurden, wie Frankreichs Außenminister, Alain Juppe, bestätigt. Das französische Parlament muss jetzt erneut über die Fortsetzung des Luftangriffes debattieren. Ob diese eingestellt werden hängt davon ab, wie schnell sich die libysische Regierung mit den ersten Oppositionsführern zu ernsthaften Verhandlungsgesprächen treffen wird.

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