Lufthansa prüft Schadenersatzansprüche gegenüber dem Bund

Die Lufthansa nahm jetzt Stellung zu dem Flugverbot bezüglich der Aschewolke, der Passage Vorstand Karl Ulrich Garnadt behauptete nun es hätte keine Aschewolke gegeben und das Flugverbot war unnötig. Anfang der Woche gab es einen Messflug in Zusammenarbeit mit dem Max Planck Institut Mainz, dabei wurde aber nur eine höhere Aerosolkonzentration festgestellt was keine Gefahr bedeutet. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hatte einen Tag zuvor Vulkanasche in den Luftschichten über Deutschland festgestellt, zudem hätte man die Wolke auch als braune Schicht wahrgenommen. Insgesamt ist ein Schaden von 1,3 Milliarden Euro entstanden, die Sperrung war noch umfangreicher als am 11. September 2001 in New York nach dem Terroranschlag. Es wird aktuell geprüft ob eine Schadenersatzklage gegen den Bund eingereicht wird.

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