Schröder, die Muslime und das Gewaltpotential…

Ministerin Schröder hat durch ihre Aussage, dass junge Muslime ein höheres Gewaltpotential besäßen für viel Ärger innerhalb der eigenen Partei, aber vor allem in der Bevölkerung gesorgt. So gab sie anhand von Studien zur Gewaltbereitschaft von Jugendlichen an: „Es gibt eine gewaltverherrlichende Machokultur bei einigen jungen Muslimen, die auch kulturelle Wurzeln hat“. Außerdem verwies Ministerin Schröder auf den Zusammenhang zwischen „starker Religiösität, Männlichkeitsnormen und Gewalttätigkeit.“ Erst im Nachhinein rückte sie zurecht, dass dies nur auf einen kleinen Teil der Migranten zutrifft und seine Ursache vor allem in der Frustration aufgrund von gesellschaftlichen Benachteiligungen hat. Trotzdem besteht sie darauf, dass es kulturelle und soziale Unterschiede gibt. „Auf der Werteebene scheint das Entscheidende eine bestimmte Vorstellung von Männlichkeit zu sein, die sehr stark mit Ehre verknüpft ist und die dann auch mit Gewalt verknüpft wird.“ Erschreckend an dieser Aussage ist lediglich, dass eine regierende Ministerin es für nötig hält, selbstverständliche Tatsachen als neue Erkenntnis zu proklamieren. Fakt ist, dass jede Behinderung und Benachteiligung einer bestimmten Gruppe von Menschen das Zugehörigkeitsgefühl innerhalb dieser Gruppe verstärkt. Durch die völlig überflüssige getroffene offizielle Aussage, leistet sie dem weiter Vorschub. Bekannt ist auch schon lange, dass eine intensive Religiosität mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft einhergeht. Nur zeigen eben alle Studien, dass das auf alle monotheistischen Religionen zutrifft. So kann man nur den Grünen-Politikern Memet Kilic und Kai Gehring Recht geben, die kritisieren, dass Frau Schröder auf der „Sarrazin-Welle surft“ und damit „Öl ins Feuer der um sich greifenden Muslimfeindlichkeit“ schüttet.

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