USA: Nationalgarde gegen Drogenschmuggel

Die Grenze zwischen den USA und Mexiko ist aufgrund der hier erfolgenden massenhaften illegalen Einwanderungen und des Drogenschmuggels ein ständiges Problem der amerikanischen Behörden. Die Grenze ist wegen ihrer Länge von ca. 3000 Kilometern nur schwer zu bewachen. Präsident Obama plant jetzt, 1200 zusätzliche Soldaten der Nationalgarde für die Bewachung einzusetzen. Außerdem sollen für neue und sicherere Grenzanlagen 500 Millionen Dollar bereitgestellt werden. Auch die mexikanische Regierung begrüßt dieses Vorgehen. Gegenstimmen gibt es bisher Keine. John McCain, ehemaliger Präsidentschaftskandidat kritisiert eher, dass die geplante Zahl angesichts der hohen Verbrechensrate in diesem Gebiet noch viel zu niedrig sei. Der mexikanische Präsident Felipe Calderón hatte bei seinem Staatsbesuch in der letzten Woche um mehr Hilfe zur Verbrechensbekämpfung an der mexikanisch-amerikanischen Grenze gebeten, denn auch Mexiko leidet unter der Leichtigkeit, mit der hier Schmuggel agieren können. Die meisten in Mexiko für Gewalttaten verwendeten Waffen stammen aus den USA.

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