Westerwelle offen für Rot-Gelb in Hamburg

An diese Konstellation muss man sich erst gewöhnen. Die Farbe Rot und die Farbe Gelb stehen für viele Dinge. Auch in der Politik sind diese Farben durchaus von Relevanz. Aber eine Zusammenführung dieser beiden Farben zu Rot-Gelb war bislang in der Politik undenkbar. Nun sind jedoch Zeiten für die Liberalen gekommen, wo diese sich Gedanken um die Zukunft der Partei machen müssen. Laut aktuellen Umfragen schafft es die Partei nicht einmal mehr die 5-Prozent-Hürde zu nehmen. Sowohl bundesweit, als auch in Hamburg.

So muss auch der Vorsitzende und gleichzeitig fest im Sattel sitzende Guido Westerwelle neue Wege gehen. Schon am 20. Februar wird in der Hansestadt gewählt. Die Aussichten für die FDP sind denkbar schlecht. Westerwelle will jedoch „Wahlen gewinnen“, wie er im Hamburger Abendblatt verkündete. Ob das gerade in Hamburg machbar ist, bleibt fraglich. Schaffen die Liberalen die fünf Prozent, so steht ein Bündnis mit den Sozialdemokraten im Raum. Er wolle damit verhindern, dass es eine „linke Mehrheit“ in Hamburg gibt und bescheinigt seiner Partei einen „Schlüsselfaktor“.

Nun, die Schlüsselrolle kann man der FDP keineswegs aberkennen. Bleibt die Partei unter der Fünf-Prozent-Marke, so ist das ebenso eine Schlüsselrolle, wie die Rolle mit über fünf Prozent.

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