Wissenschaftliche Beirat gibt seine Empfehlungen ab

Heute hat der Wissenschaftliche Beirat, der zur Vorbeugung weiterer Wirtschafts- und Finanzkrisen gebildet wurde, seine Empfehlungen für den Umgang Europas mit den Staatsschulden abgegeben. Darin empfiehlt er eine „Insolvenzordnung“, an die sich alle Mitgliedstaaten der Eurozone halten sollten. Außerdem ergaben die von ihm geleiteten Analysen, dass eine Stärkung der Schuldenstandskriterien unumgänglich sei. Auch eine institutionelle Reform auf politischer Ebene ist nach Meinung des wissenschaftlichen Beirats eine notwendige Voraussetzung, um weitere schwere Krisen wie die überstandene Wirtschafts- und Finanzkrise meistern zu können. Dabei wurde vor allem Deutschland als positives Beispiel hervor gehoben. Der Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle dankte für die Unterstützung durch den Beirat: „Ich begrüße das Gutachten des Beirats zu Überschuldung und Staatsinsolvenz in der Europäischen Union. Stabile öffentliche Finanzen sind für die Zukunft eines gemeinsamen Europas von größter Bedeutung. Eine Stärkung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes ist daher unerlässlich. Das Gutachten des Beirats gibt wichtige Impulse für die aktuelle nationale und internationale Reformdiskussion.“

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