Zustimmung für Piratenpartei stabil

Wie aktuelle Umfragen zeigen, hat sich die Piratenpartei in der Wählergunst stabilisieren können. Die bisher eher als Protestpartei etablierte neue Fraktion, könnte schon bei der nächsten Bundestagswahl als Koalitionspartner für SPD und Grüne entscheidend für die notwendige Mehrheit werden. Acht Prozent aller in der vergangenen Woche befragten Wahlberechtigten, würden bei der nächsten Wahl die Piratenpartei wählen. Dafür büßte die SPD einen Prozentpunkt in der Wählerzustimmung ein und kommt aktuell auf 27 Prozent. Die CDU erhält weiterhin 31 Prozent der Wählerstimmen, die Grünen 17 Prozent und die Linke acht Prozent. Die FDP bleibt mit einem leichten Zuwachs auf vier Prozent noch unter der Fünf-Prozent-Hürde. Forsa-Chef Manfred Güllner glaubt, dass es vor allem bisherige Grünen-Wähler sind, die jetzt für die Piraten votieren. Güllner: „Die Piraten schaden vor allem den Grünen, denen viele Wähler früher aus Verzweiflung über die anderen Parteien ihre Stimme gegeben haben. Sie laufen jetzt zu den Piraten über – vor allem auch die jungen Wähler, die sonst für die Grünen gestimmt haben.“

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