Ärger mit den Normen

Das die EU Kommission gerne alles einheitlich genormt haben möchte wissen wir nicht erst seit dem Tag als der Krümmungsgrad einer Gurke bestimmt wurde. Jetzt wurde von der EU vorgeschlagen die Normierung zu zentralisieren, man ist der Meinung das gerade kleine und mittlere Betriebe nicht die internationalen Normen erfüllen da diese zu kostspielig sind. Diesen Unternehmen soll ein kostenloser Zugang zu den Normen verschafft werden. Der Vorschlag wird von der Geschäftsleitung des Deutschen Institutes für Normung (DIN) vertreten durch Heinz Gaub nicht als überzeugend angesehen. Die Kosten sind seiner Meinung nach überschaubar eine Normung kostet im Jahr etwa 2.000 Euro, zudem würden nationale Institutionen mit freiwilligen Experten besser arbeiten als staatliche Angestellte. Fakt ist das in den meisten Ländern der EU die Normung staatlich organisiert ist, in Deutschland, Spanien und Großbritannien ist diese noch privat organisiert. Wirtschaft und Politik stehen hinter der DIN und für Brüssel wurde bereits ein Papier erarbeitet welches die Argumente gegen eine Zentralisierung der Normen stützen soll.

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