Estland und die EURO-Zone

Estland als neues Mitglied der Eurozone zu akzeptieren, scheint angesichts der aktuellen Finanzkrise der europäischen Staaten unklug. Doch Estland ist weit davon entfernt, eine Belastung für die EU zu sein. Der Zeitpunkt ist politisch ungünstig, doch Estland erfüllt alle notwendigen Anforderungen. Und das mit Zahlen, um die sie beneidet werden.

Liegt der durchschnittliche Schuldenstand eines europäischen Landes bei 75% des Bruttoinlandproduktes, so sind es in Estland gerade mal 7,5%. Das ein Land, wie die Exportwirtschaft Deutschlands zeigt, enorm von der Euro-Zone profitieren kann, ist bewiesen. Aber die griechische Krise zeigt auch die Kehrseiten, einer solch engen Zusammenarbeit. Hier ist der Europäische Rat gefordert, um zukünftig Schäden dieser Größenordnung zu vermeiden.

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