EU mit Pakt für den Euro

„Wir brauchen nun starke europäische Entscheidungen, um die Märkte zu beruhigen“. Damit forderte Giorgos Papandreou, der Regierungschef Griechenlands, ein entschiedenes Handeln, um den Euro langfristig wieder zu stärken und zu sichern. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel wirbt innerhalb Deutschlands für ein entsprechendes Maßnahmepaket auf EU-Ebene. Einen „Pakt für Wettbewerbsfähigkeit“ wünscht sich die Kanzlerin. Wie dieser aussehen soll, erwähnt sie nicht. In einem Interview durch die Bild belässt sie es bei leicht verdaulichen Propaganda-Phrasen: „Wir wissen jetzt ein für alle Mal: Der Euro ist unser Schutz, aber er verträgt im Inneren keinen Schlendrian“. Das dürften selbst gewohnheitsmäßige Bild-Leser schon geahnt haben. Letztlich bedeutet ihr „Pakt für Wettbewerbsfähigkeit“ und die geplante „Ausgestaltung des Euro-Rettungsfonds“ nur, dass die Staaten versuchen sollten ihr Wirtschaftswachstum zu erhöhen, um mehr Rücklagen in den Fonds einzahlen zu können. Bei Frau Merkel klingt das natürlich hoffnungsfroher: Kanzlerin. „Ein fester, leistungsfähiger Euroraum ist der beste Schutz für unseren Sozialstaat und unsere Arbeitsplätze.“

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