Reale Renteneintrittsalter liegt bei 63 Jahren

Die Politik hat jüngst das Renteneintrittsalter auf 67 erhöht. Die Wahrheit sieht bekanntlich anders aus. Viele Branchen lassen es einfach nicht zu so spät in Rente zu gehen. Arbeiter, die beispielsweise auf dem Bau arbeiten gehen in der Regel viel früher in Rente, weil der Körper nicht mehr mit macht.

Einer Regierungsstudie zufolge gehen die Menschen in Deutschland derzeit durchschnittlich im Alter von 63 Jahren in Rente. Damit ist das Renteneintrittsalter im Gegensatz zum Jahr 2002 um ein Jahr gestiegen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Demnach liegt der Anteil derer, die noch mit 60 Jahren oder älter einer Tätigkeit nachgehen bei 33 Prozent.

Die Studie der Regierung wird seit 1996 erhoben und zeigt, dass die Menschen auch die Altersteilzeit als Brückenzeit zum Ruhestand nutzen. Wie aus dem Bericht hervorgeht, beantragte im Jahr 2008 bereits jeder zehnte Bürger im Alter von 55 bis 59 Jahren die Altersteilzeit. Bei den 60 bis 64-Jährigen waren es jeder Vierte.

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