Seehofer geht erneut auf Konfrontation bei Transaktionssteuer

Es klingt ganz einfach. Auch für die Menschen unter uns, die das ganze Finanzwesen nicht verstehen. Die Spekulanten, die die Wirtschafts- und Finanzkrise herbeigeführt haben, sollen in Zukunft auch dafür bezahlen. Jedem Kind kann man diese Situation erklären und es wird mit dem Kopf nicken.

Das Kopfnicken gibt es bei uns Erwachsenen teilweise nicht. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) zeigte in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ wie das geht. Er sprach sich deutlich für eine Finanztransaktionssteuer aus und geht damit auf Konfrontation zur Schwesterpartei CDU und natürlich auch zur FDP.

Die Bundeskanzlerin sprach sich zuvor auf der Eröffnung des DGB-Bundeskongresses gegen diese Steuer aus. Sie fordert eher eine Aktivitätssteuer. Nichts Halbes und nichts Ganzes würde das bedeuten, denn es träfe nicht die Verursacher des „Geld-hin-und-her-Schiebens“.

In Europa wurde die Idee der Transaktionssteuer positiv bewertet, die Vereinigten Staaten hingegen lehnen sie verständlicherweise ab, denn dort wird das meiste Geld der Welt umgeschichtet. Wenn jedoch diese Steuer nicht weltweit eingeführt wird, so gäbe es eine Verzerrung des Wettbewerbs auf den Finanzmärkten.

2 Gedanken zu „Seehofer geht erneut auf Konfrontation bei Transaktionssteuer

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